Survey Musik und Medien

Forschungsdesign

Der Survey Musik und Medien ist eine deutschlandweit angelegte Repräsentativbefragung mit nachgelagerten Haushaltsinterviews. Neben der Erhebung repräsentativer Nutzungsdaten geht es dem Forschungsprojekt darum, die in der deutschen Bevölkerung verbreiteten Audiorepertoires zu ermitteln und deren lebensweltliche Einbettung sowie den langfristigen Wandel der Audiomediennutzung besser zu verstehen. Dazu werden „quantitative“ und „qualitative“ Erhebungs- und Analyseverfahren in einem Mixed-Method-Design kombiniert:
1. Bevölkerungsrepräsentativer Survey (abgeschlossen):
– n = 2000 Personen zwischen 14 und 93 Jahren
– Repräsentative CATI‐Stichprobe im „Dual‐Frame“‐Ansatz (1400 / 600)
– Befragung Mitte bis Ende Januar 2013 (tns Emnid)
– 44 Items zur „selbstbestimmten“ Audiomediennutzung im Jahr 2012
– 12 soziodemographische Variablen
– Explorativ‐typologisierende Auswertung mittels Latent Class Analysis
2. Follow-up Interviewstudie (work in progress):
– ca. 40 biographisch‐episodische Leitfadeninterviews zu den Themen:   
  • Aufwachsen mit Musik und Audiomedien   
  • Einstellungen zu Musik‐ und Audiotechnologien   
  • Aktuelle Nutzungssituationen des medialen Musikhörens   
  • Aktuelle Umgangsweisen beim Abspielen von Musik (ethnographisch)
– Interpretative Analyse mit Grounded Theory / Dokumentarische Methode.
Für genauere Informationen zum Erhebungsdesign des repräsentativen Surveys stellen wir Ihnen hier den Methodenbericht von tns Emnid zur Verfügung.
Sobald die qualitative Interviewstudie abgeschlossen ist, werden wir auch deren Methodik und Ergebnisse auf dieser Webseite in Auszügen berichten.
Nach finalem Projektabschluss werden Sie hier zusätzlich alle erhobenen Rohdaten für eigene Sekundäranalysen herunterladen können.

Ein aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes
Forschungsprojekt am Fachgebiet Audiokommunikation der Technischen Universität Berlin