Audiorepertoires

Audiorepertoires sind weit verbreitete Muster des Gebrauchs von Audiotechnologien zum Musikhören im Alltag, die sich auch als „Nutzertypen“ interpretieren lassen. Sie wurden im Survey Musik und Medien 2012 auf Basis der deutschlandweit erhobenen repräsentativen Audiomediennutzungsdaten gebildet.

Menschen hören ihre Musik heute mit ganz unterschiedlichen Geräten, Infrastrukturen und Technologien und kombinieren die unterschiedlichen Möglichkeiten im Alltag oft auch miteinander. Daher ist es sinnvoll, die alltägliche Audiomediennutzung als komplexe Verknüpfung unterschiedlicher Medientechnologien auszuwerten und zu interpretieren – den Audiorepertoires.

Im Survey Musik und Medien 2012 konnten wir für Deutschland mittels Latent Class Analysis sechs unterschiedliche Audiorepertoires ermitteln, die wir folgendermaßen bezeichnen:

Repertoire C1: Vielseitig-Audiophile

Repertoire C2: Digitale Mobilisten

Repertoire C3: Selektive Traditionalisten

Repertoire C4: Selektive Umsteiger

Repertoire C5: Vielseitige Traditionalisten

Repertoire C6: Radiotraditionalisten

Ein aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes
Forschungsprojekt am Fachgebiet Audiokommunikation der Technischen Universität Berlin